Stamm Ata Ulf

08.04.2013 News

Nach dem erfolgreichen Handwerkerlager mit vielen tollen AGs und super vielen Teilnehmern und Gästen soll als nächstes an unserer Stammeshomepage gewerkelt werden.

Was wünscht ihr euch für unsere Homepage?
Was soll verbessert werden?

Wer kann uns dabei helfen?

Dustin

News

Heute war die Homepage für mehrere Stunden wegen technischer Schwierigkeiten nicht erreichbar. Ich hoffe euch sind dadurch keine Probleme entstanden!

03.05.2012 Author: Dustin

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Über Pfadfinder

Inhalt:




Dieser Film ist von unserem Bund, dem BdP... schaut ihn euch einfach an :-)




Tick, Trick und Track? Die berühmtesten Pfadfinder der Welt? Nein. Es gibt viel Berühmtere.

Harald Schmidt war Pfadfinder. John F. Kennedy auch. Genauso wie Hillary Clinton oder Norbert Blüm. Neil Armstrong - der erste Mensch auf dem Mond - trug bei seinem ersten Schritt auf dem Mond die Pfadfinderlilie, das Symbol der internationalen Pfadfinderbewegung, unter dem Raumanzug. Und sogar Horst Köhler war einmal Pfadfinder. Wer sonst so Pfadfinder war, seht ihr auf der Homepage des Celler BdP-Stammes.

Wieso sind denn so viele Pfadfinder so berühmt geworden?

Naja, ganz einfach: Pfadfinden bringt was für's Leben! Zum Beispiel:




Die folgenden Zitate stammen allesamt von unserem Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler:




Die Pfadfinderei ist mit 35 Mio. Mitgliedern auf der ganzen Welt die weltweit größte Jugendbewegung.

In nur 6 Ländern gibt es keine Pfadfinder, dies allerdings meist aus politischen Gründen: z.B.: Kuba oder China. In den restlichen Ländern der Welt (ca. 120) gibt es Pfadfinder; in kleineren Gruppen, also Pfadfinderverbände, die sich noch im Aufbau befinden; aber es gibt auch, wie in Deutschland, große Pfadfinderverbände. Die größten in Deutschland sind

Wir gehören dem BdP an, einem interkonfessionellen Pfadfinderverband. Wir sind also für jede Religion offen. :)

Die obigen 4 Verbände sind auch allesamt Mitglied in den Weltverbänden der Pfadfinder: WOSM (World Organisation of the Scout Movement) für Jungen und WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts) für Mädchen.

Und obwohl dies jetzt vielleicht den Anschein hat, dass Mädchen und Jungen getrennt sind, ist dies zumindest in unserem Stamm nicht so. Für uns ist es wichtig, dass Jungen und Mädchen sich gut verstehen und gemeinsam Spaß haben können.




Kleine (!) Geschichte der Pfadfinderei

Am 22.02.1857 wurde Robert Stephenson Smyth Baden-Powell geboren. Nach seiner Schulzeit, in der er immer wieder durch die Natur gestreift war, ging er zum Militär. Er absolvierte seinen Dienst in Indien und Afrika, wo er unter anderem junge Soldaten auszubilden hatte. Durch bestimmte Taten wurde er zum Kriegsheld, seine Bücher wurden berühmt, auch in Deutschland. Einziges Problem: Er wollte kein Kriegsheld sein.
Er ging 1901 in frühzeitigen Ruhestand und fand endlich Zeit, seinen Lebenstraum zu verwirklichen: die Kinder und Jugendlichen von der Straße zu holen. Immer wieder war er schon früher durch die Armenviertel Londons gestreift und von dem Elend und der Jugendkriminalität überwältigt gewesen. Als Kriegsgegner und Pazifist wollte der spätere Lord of Gilwell sich um diese Jugendlichen kümmern. So veranstaltete er im Sommer 1907 mit 20 Jungen aller sozialen Schichten auf der Insel Brownsea Island das erste Zeltlager. Seine Ideen zur Arbeit mit diesen Jungen hatte er zwar schon im Kopf, doch er wollte sie durch dieses Lager bestätigt haben. Und da sie das wurden, schrieb er eines der wichtigsten Bücher der Pädagogik des 20. Jahrhunderts: "Scouting for Boys"
Schon nach wenigen Jahren gab es Mädchenpfadfinder, initiiert von seiner Frau Olave, die er auf einer Reise in die USA kennen gelernt hatte und die sich von seiner Idee absolut begeistert gezeigt hatte.
Auch in Deutschland gab es schnell Pfadfinder. Dr. Alexander Lion und Maximilian Bayer hatten ein Buch geschrieben und den Namen Pfadfinder ins Leben gerufen. Als Initiatorin der Pfadfinderinnen in Deutschland ist Frau von Hopffgarten zu nennen, die ihrerseits ein Buch für weibliche Pfadfinderei schrieb.
Die Pfadfinder in Deutschland hatten eigentlich immer zu kämpfen mit der Regierung, so ganz gewollt waren sie vom Kaiserreich nicht. Die vielen kleinen Verbände wollten sich nicht zusammenschließen und konnten so auch nicht in den Weltbund der Pfadfinder aufgenommen werden. Im I. Weltkrieg mussten sie u.a. Postdienste an der Front tätigen. In der Weimarer Republik hatte sich die Situation nur insofern verändert, als dass die Regierung ihnen eher wohlgesonnen war als zuvor der Kaiser, immer noch waren es viele kleine Verbände, die nicht in den Weltbund aufgenommen konnten. Trotzdem konnten einige Pfadfinder am ersten Weltpfadfindertreffen, dem Jamboree 1920 in England teilnehmen.
Mit dem Beginn des III. Reiches änderte sich alles schlagartig: Pfadfinder wurden verboten, etliche Versuche über gewisse, zweifelhafte Kontakte bis zu hohen Personen wie Göring oder Heß wurden schließlich sogar die kirchlichen Verbände verboten. Die hohen Pfadfinder der damaligen Zeit arbeiteten mit anderen im Untergrund weiter. Einige kämpften, andere ordneten sich dem System unter. Viele Ortsgruppen traten mehr oder weniger freiwillig der Hitler-Jugend bei.
Nach Kriegsende wurden schnell wieder viele Verbände gegründet. Nach einiger Zeit schlossen sie sich zu einigen größeren Verbänden zusammen (bspw. Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) und Bund Deutscher Pfadfinderinnen (BDPi)).
Doch in den 70er-Jahren politisierte der BDP. Eigentlich sind Pfadfinder ja politisch unabhängig. Doch die Führungsspitze des BDP begann sich bei Studentenprotesten zu engagieren. Überall traten linke und linksextreme Gruppierungen dem BDP bei. Vielen normalen Mitgliedern wurde es zurecht zu bunt (und zu wenig Bund). Trotz Zureden einiger normalen Führungspersonen traten viele Gruppen aus und gründeten viele kleine Verbände, zusammengefasst im Deutschen Pfadfinderverband (DPV). Diese "normalen Führungspersonen" waren vor allem die Gruppe um Helmut Jung. Nach einer entscheidenden Vorstandswahl, die er verlor, trat er mit vielen Stämmen aus und gründete den Bund der Pfadfinder (BdP). Nach Gesprächen mit dem BDPi, die zuvor auch von der Politisierung des BDP "terrorisiert" worden waren, gründete man gemeinsam den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).
Nachdem die Weltverbände den BDP wegen o.g. Politisierung ausgestoßen hatten, wurde der neu gegründete BdP zusammen mit DPSG, VCP und PSG in die Weltverbände aufgenommen.
Man könnte jetzt noch viiiiel mehr schreiben, aber das würde den Rahmen definitiv sprengen!

Wer jetzt mehr über die Geschichte des Stammes wissen will, den müssen wir leider noch etwas vertrösten: Demnächst wird unter "Über Ata Ulf" etwas über die Geschichte unseres Stammes stehen.




Links über Pfadfinder